News de France KW03
Was diese Woche in Frankreich geschah - Kurz & klar
"Alle Erwachsenen waren einmal Kinder, aber nur wenige erinnern sich daran." Antoine de Saint-Exupéry, Schriftsteller und Pilot
Was die Franzosen am Esstisch besprechen
📱 Jugend: Der Gesetzentwurf, der Minderjährigen unter 15 Jahren die Nutzung sozialer Netzwerke und in der Oberstufe die Nutzung von Mobiltelefonen verbieten soll, wurde am vergangenen Dienstag dem französischen Parlament vorgelegt. Der Staatsrat warnte jedoch, dass ein solches „allgemeines und absolutes” Verbot gegen europäisches Recht verstoßen würde. Laut Staatsrat ist es nämlich für einen EU-Staat unmöglich, den Digitalriesen neue Verpflichtungen aufzuerlegen. Diese Zuständigkeit liegt nun ausschließlich bei der Europäischen Union. Frankreich könnte daher von den sozialen Netzwerken nicht verlangen, Tools zur Altersüberprüfung oder -schätzung einzuführen. Darüber hinaus könnte ein solches Verbot in Bezug auf die Kinderechte unverhältnismäßig sein.
❄️ Grönland: Mehrere europäische Länder, darunter Frankreich, haben am Mittwoch angekündigt, im Rahmen der Operation „Arctic Endurance“ Soldaten nach Grönland zu entsenden. Etwa fünfzehn französische Soldaten sollen sich bereits in diesem arktischen Gebiet befinden. Außerdem wird Frankreich am 6. Februar ein Konsulat in Grönland eröffnen.
👶 Bevölkerung: Das französische Statistikinstitut INSEE hat seine Bevölkerungsbilanz für 2025 veröffentlicht. Der Befund ist dramatisch. Das allgemeine demografische Gleichgewicht (Gesamtzahl der Geburten minus Gesamtzahl der Todesfälle) ist negativ. Im Vergleich zu 2010 haben die Franzosen 24 % weniger Kinder. Frankreich liegt nun bei 1,56 Kindern pro Frau und damit unter allen von Demografen prognostizierten Szenarien (niedrigster Stand seit 1917). Schlimmer noch: „Der Rückgang hält unvermindert an”.
⚖️ Le Pen: Beginn des Berufungsverfahrens im Fall der parlamentarischen Assistenten des Rassemblement National (RN, Nationalisten). In erster Instanz war Marine Le Pen zu vier Jahren Haft (davon zwei ohne Bewährung), einer Geldstrafe von 100.000 Euro und fünf Jahren Unwählbarkeit verurteilt worden. Sollte sich dies bestätigen, könnte sie möglicherweise nicht bei den nächsten Präsidentschaftswahlen 2027 kandidieren. Die Verhandlungen dauern bis zum 12. Februar, die Entscheidung sollte einige Monate später fallen. Die politische Bedeutung dieser Entscheidung ist ungewiss: 42 % der Franzosen geben mittlerweile an, mit den Ideen des Rassemblement National übereinzustimmen (11 Prozentpunkte mehr als vor den Wahlen 2022). Darüber hinaus glauben 70 % der Anhänger des RN, dass Jordan Bardella sowieso bessere Chancen hätte, die Präsidentschaftswahlen zu gewinnen.
Für uns Reisende von Interesse
🚅 Zug: Die SNCF hat in ihren TGV-Zügen auf der Strecke Paris-Lyon eine neue Premiumklasse namens „Optimum Plus” eingeführt. Diese neue Klasse soll mit der Exclusive-Klasse von Trenitalia auf derselben Strecke konkurrieren. Die traditionnelle Business Première-Klasse wurde ihrerseits in „Optimum” umbenannt.
Bonne semaine! 😊
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