News de France KW50
Was diese Woche in Frankreich geschah - Kurz & klar
"Die Schönheit des Körpers ist ein vorbeiziehender Reisender, während die Schönheit des Herzens ein verbleibender Freund ist." Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944), Schriftsteller und Pilot
Was die Franzosen am Esstisch besprechen
💄 Miss France: Miss Tahiti, die umwerfende Hinaupoko Devèze, wurde am vergangenen Sonntag zur Miss France gekürt. Miss Provence und Miss Aquitaine wurden hingegen ihrer regionalen Titel enthoben, nachdem sie ihre Konkurrentinnen als „Huren” (putes) bezeichnet hatten.
NB: Hinaupoko ist ein polynesischer Vorname, der „die große Göttin“ bedeutet.
💋 Brigitte Macron: Skandal, nachdem Brigitte Macron feministische Aktivistinnen als „dreckige Schlampen“ (sales connes) bezeichnet hat. Die Kommunikationsagentur, die das Video produziert hat, spricht von einer „versehentlichen“ Veröffentlichung.
📚 Weltliteratur: Nicolas Sarkozy hat am Mittwoch sein neues Buch „Le Journal d’un prisonnier“ (Das Tagebuch eines Gefangenen) veröffentlicht. Der ehemalige französische Präsident berichtet darin über die 21 Tage, die er im Gefängnis verbracht hat, aber auch über die Gründe für seine Inhaftierung und die Unterstützung, die er dort erfahren hat. Das Buch verspricht bereits jetzt ein kommerzieller Erfolg zu werden... doch an Spott mangelt es gleichzeitig nicht!
🚜 Landwirtschaft: Wut in der Landwirtschaft über die Bekämpfung der ansteckenden nodulären Dermatose. Nach der Entdeckung eines Falls dieser Krankheit, die zwar nicht auf den Menschen übertragbar ist, aber zum Tod der Rindern führen kann, musste ein Bestand von 207 Kühen in Ariège geschlachtet werden. Mehrere hunderte Landwirte kamen (vergeblich) mit ihren Traktoren, um die Straßen zu blockieren und so die Schlachtung zu verhindern, woraufhin die Gendarmerie eingreifen musste. Die lokalen Landwirtschaftsverbände fordern insbesondere, dass nur die infizierten Kühe geschlachtet werden. Die Landwirtschaftsgewerkschaft Confédération paysanne kritisiert ihrerseits eine Verwaltung, die „erschreckender ist als die Krankheit selbst“. Weitere Infektionsherde wurden im Südwesten Frankreichs entdeckt.
Für uns Reisende von Interesse
💫 Versailles: Nach dem Louvre wird auch das Schloss Versailles ab dem 14. Januar 2026 seinen Eintrittspreis für Besucher außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (Europäische Union, Island, Liechtenstein, Norwegen) um 3 Euro erhöhen. Die Betroffenen müssen dann 35 Euro für den Besuch des Anwesens bezahlen, gegenüber derzeit 32 Euro. Unsere Schweizer Freunde sind erneut betroffen.
Bonne semaine! 😊

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